Risiken kostenloser VPNs
Kostenlose VPNs versprechen Schutz, können aber das Gegenteil bewirken. Viele Gratis-VPNs finanzieren sich durch den Verkauf von Nutzerdaten, blenden Werbung ein oder verwenden unsichere Verschlüsselung. Wir zeigen die größten Risiken und nennen sichere Alternativen.
Das Wichtigste im Überblick
Datenverkauf an Dritte
Viele kostenlose VPNs protokollieren dein Surfverhalten und verkaufen die Daten an Werbetreibende und Datenhändler. Eine Studie zeigte, dass 72% der Gratis-VPNs Tracker eingebaut haben.
Schwache Verschlüsselung
Einige kostenlose VPNs verwenden veraltete oder unsichere Verschlüsselungsmethoden. Im schlimmsten Fall ist dein Datenverkehr kaum besser geschützt als ohne VPN.
Malware & Adware
Forscher fanden in zahlreichen Gratis-VPN-Apps Malware, Spyware und aggressive Adware. Besonders im Google Play Store gibt es viele unsichere Apps.
Bandwidth-Diebstahl
Einige Gratis-VPNs nutzen die Bandbreite ihrer Nutzer für andere Zwecke – etwa um sie als Exit-Nodes für zahlende Kunden oder sogar Botnetze zu verwenden.
Häufige Fragen
Sind alle kostenlosen VPNs unsicher? +
Nein. Proton VPN, Windscribe und hide.me bieten vertrauenswürdige kostenlose Tarife mit No-Logs-Richtlinien. Die meisten unbekannten Gratis-VPNs sind jedoch riskant.
Welches kostenlose VPN ist sicher? +
Proton VPN ist das sicherste kostenlose VPN – mit Schweizer Datenschutz, No-Logs-Richtlinie und ohne Datenlimit.
Warum sind kostenlose VPNs gefährlich? +
Weil sie Geld verdienen müssen. Ohne Abo-Einnahmen finanzieren sich viele durch Datenverkauf, Werbung oder unsichere Praktiken.
Lohnt sich ein günstiges VPN-Abo? +
Ja. Ab 2-3 Euro pro Monat bekommst du starke Verschlüsselung, No-Logs und zuverlässigen Schutz. Das ist deutlich sicherer als ein fragwürdiges Gratis-VPN.
Wie erkenne ich ein unseriöses VPN? +
Warnsignale: kein Impressum, keine Datenschutzerklärung, übertriebene Versprechungen, extrem viele Berechtigungen in der App, und der Sitz in einem intransparenten Land.