Wie funktioniert ein VPN?
Ein VPN erstellt einen verschlüsselten Tunnel zwischen deinem Gerät und einem VPN-Server. Dein gesamter Internetverkehr wird durch diesen Tunnel geleitet, sodass dein Internetanbieter und andere Dritte nicht sehen können, was du online machst.
Das Wichtigste im Überblick
Tunneling-Protokolle
VPN-Anbieter nutzen Protokolle wie WireGuard, OpenVPN oder IKEv2, um einen sicheren Tunnel aufzubauen. WireGuard ist das modernste und schnellste Protokoll.
AES-256 Verschlüsselung
Deine Daten werden mit AES-256 verschlüsselt – einem militärischen Standard. Selbst wenn jemand die Daten abfängt, kann er sie nicht lesen.
IP-Adresse ändern
Der VPN-Server ersetzt deine IP-Adresse durch seine eigene. Für Websites sieht es so aus, als würdest du vom Standort des Servers surfen.
No-Logs-Richtlinie
Gute VPN-Anbieter speichern keine Aktivitätsprotokolle. Das bedeutet, dass selbst der VPN-Anbieter nicht weiß, welche Websites du besuchst.
Häufige Fragen
Verlangsamt ein VPN das Internet? +
Moderne Protokolle wie WireGuard haben nur minimale Geschwindigkeitseinbußen von 5-15%. Bei schnellen Anbietern wie NordVPN ist der Unterschied kaum spürbar.
Kann mein Internetanbieter sehen, dass ich ein VPN nutze? +
Dein Anbieter kann erkennen, dass verschlüsselter Datenverkehr stattfindet, aber nicht, welche Inhalte du aufrufst.
Was ist der Unterschied zwischen VPN und Proxy? +
Ein VPN verschlüsselt deinen gesamten Datenverkehr und schützt alle Apps. Ein Proxy leitet nur einzelne Verbindungen um, ohne Verschlüsselung.
Was ist WireGuard? +
WireGuard ist ein modernes VPN-Protokoll mit nur 4.000 Zeilen Code. Es ist schneller und effizienter als OpenVPN und wird von den meisten Top-VPNs unterstützt.
Ist ein VPN wirklich sicher? +
Ja, wenn du einen seriösen Anbieter mit AES-256 Verschlüsselung und No-Logs-Richtlinie nutzt. Kostenlose VPNs unbekannter Anbieter können dagegen unsicher sein.